Lieder

Impressum

Altendorf hat auch einen Hang zum Feiern, man beachte nur die immer wieder gelungenen Schützenfeste. Aber was  gehört besonders zu einem solchen Fest.
Natürlich ein gepflegtes Liedgut zur Untermalung der passenden Stimmung.
Hier nun eine Auswahl von typischen Altendorfer Liedern.

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Altendorf ist meine Heimat

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Wo der Erdbach

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Die Strickspanner

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En betken dörnen

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Altendorf-Ulfkotte 2000

Impressum

© Theodor Stender, Im Päsken 9, 46282 Dorsten

Lieder entstammen der Liedersammlung für Alt und Jung
herausgegeben zum Schützenfest 2000 vom
Allg. Bürgerschützenverein von 1652 Altendorf-Ulfkotte.e.V
zusammengetragen von Franz Rump März 2000.
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Altendorf ist meine Heimat

Altendorf ist meine Heimat oder Ulfkotte ist einerlei;
beide halten fest zusammen, beide sind einander treu.
Wenn die Leut in großen Städten glauben, daß sie´s besser hätten
mögen sie dort glücklich sein,
:: wir lieben Altendorf allein! ::

Manche stolzen Bauernhöfe zeugen noch von alter Zeit,
und es rauschen noch die Eichen von vergangner Herrlichkeit.
Und an still verborg’nen Wegen tragen Äcker reichen Segen,
und dabei der Wiesengrund,
:: o wie leuchtet er so bunt! ::

Manche netten saub`ren Häuser erfreuen uns hier weit und breit,
und durch die blanken Fenster strahlet der gute Geist der Reinlichkeit;
und in den Gärten welche Wonne da leuchtet’s bunt in warmer Sonne.
So sollst du immer in mir sein,
:: mein Altendorf, nur du allein! ::

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Wo der Erdbach

Melodie: “Der Schneewalzer .... “

Wo der Erdbach leise rauscht, wo man heimlich Küsse tauscht,
liegt ein Dörfchen still und klein, es kann Altendorf nur sein.
Wo im Lenz die Lerche singt, und im Herbst das Jagdhorn klingt,
da wo wir zu Hause sind, das weiß heute jedes Kind.

 

Es ist herrlich, herrlich, herrlich, ach so fein,
 wo der  Erdbach fließt in Altendorf allein.
Es ist herrlich, herrlich, herrlich, ach so fein,
was kann’s schön’res denn geben als Altendorf allein.

Wo die Morgensonne strahlt, und die Fluren golden malt,
wo der Wiesen frischer Duft, dann erfüllt die Frühlingsluft.
Wenn der Abend sich dann neigt und im Feld der Nebel steigt,
dann fällt es uns wieder ein: so kann’s nur in Altendorf sein.

 

Es ist herrlich, herrlich, herrlich, ach so fein,
 wo der Erdbach fließt in Altendorf allein.
Es ist herrlich, herrlich, herrlich, ach so fein,
was kann’s schön’res denn geben als Altendorf allein.

Wo man frohe Lieder singt, wo man gerne einen trinkt;
wo noch die plattdeutsche Art, sich bis heute hat bewahrt,
wo die Mägdlein süß und hold, noch so treu wie echtes Gold,
da gesteht sich jeder ein: Hier ist`s herrlich zu Hause zu sein
.

 

Es ist herrlich, herrlich, herrlich, ach so fein,
 wo der Erdbach fließt in Altendorf allein.
Es ist herrlich, herrlich, herrlich, ach so fein,
was kann’s schön’res denn geben als Altendorf allein
.

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Die Strickspanner

Wenn die Hochzeitsglocken klingen,
so ist es längst ein schöner Brauch,
dass die Strickspanner bringen
schnell herbei ihr Seilchen auch.

Wenn aus der Kirch’ die Brautleut’ kommen,
den Weg ins Glück sich vorgenommen,
bringt Altendorf schon Jahr um Jahr
den ersten Glückwunsch ihnen dar.

Um auf das Wohl der Braut zu trinken,
wird rasch gespannet dann der Strick,
und um dem Bräutigam zu winken
auf der Fahrt, ins junge Glück.

Doch sind die Glückwunsch’ ausgesprochen,
ist auch die Sperrung schon durchbrochen.
Sanft fällt zur Erde schon der Strick,
frei ist die Fahrt, die Fahrt ins Glück.

Unsre Ahnen mit ihren Sitten
sind geehrt von gross und klein,
wie sie gelacht, wie sie gelitten,
das soll uns unvergessliche sein.

Und bin ich einst in weiter Ferne,
und wär ich dort auch noch so gerne,
immer wieder kehrt mein Blick
nach meinem Altendorf zurück!

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En betken dörnen

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Melodie: Hollardi, ja Hollardo .....
Verfasser: H. Rump (ca. 1956)

In Ollendörp-Ulfkotten es et recht schön
doch manchmol geiht et en betken dörnen.
(Hollardi, ja hollardio, hollardi, ja hollardio)

Rundherüm tüschen Büsche un Feld
wohnt dicke Buern, de heft de Bühls vull Geld.

Un Sundags es det großartig Werk,
dann föhrt de meste met’n Auto no de Kerk.

Un use Dernkes de sind jo se fien,
drüm sind ock de Jungs so scharp drachter in.

So es hier alle ziemlich akrot
et fehlst heir blos en`s, et fehlt de Pastrot
.

In Ulfkotten do heft se nen Skatclub in’n Huk,
do spielt se met Kontra, met Ree un met Buck.

Un in Ollendörp do heft se nen Kegelklub,
un we am besten de Buern smiet, det es de Jupp.

In Booken Paß steht dat Ehrenmol,
do heft se us de Platten van geklaut, et was`n Skandal.

Un an de Erdbecke steht det Hannpittenschloß,
det fällt bold dören, de Pöste sind all`los.

Un use Schoole op de Grävinghei,
do makt de Blagen mangs mächtig Geschrei.

Use Buern de sind ock recht fien,
de melkt öhre Keih met ,ne Melkmaschin.

Un daught wi hier es en Schützenfest fiern,
dann heft de Lüe noch no Johren wat de küren.

Fröher han wie ock en Kriegerverein,
wenn de wier oplewen, dat soll us dann freun.

Use Füerwehr es op`n Droht,
sobold de Sirene tut, stoht se all prot.

Wenn hier `ne Hochtied es, dat es Tradition,
dann dräht de Strickspanners flott in Aktion.

Use Dorfplatz, es es ock recht schön,
do stoht rundherüm so schöne Rotdornböhm.

An’n Polsumerweg bie den Hömiopath,
do kommt de Kranken van morgens bis obens lat.

In use Wirtshüser, da makt wie us Plaseer,
mang dirnk wi Schnaps, mangs supt wi ock Beer.

Un Obends dann lewt wi do in Sus un in Brus,
un wenn wi de Fott vull heft, dann goh wi no Hus
.

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Altendorf-Ulfkotte 2000

Melodie: Hollardi, ja Hollardio
Verfasser: Franz Rump 2000

Drei Halden rundrum, jetzt sind wir ein Tal,
dazu noch die Bergschäden, für manchen ‘ne Qual.

Das Dorf, das wächst weiter auf Föcker sein Grund,
Im Höfken und Böckenbusch, da gehts fleißig rund.

Was feiern bedeutet in unserem Ort,
das zeigen die Nachbarn vom Everskamp Nord.

Wenn`s feste mal regnet, noch Wunder es gibt,
bei Berkel vor der Haustür die Nordsee dann liegt.

Zu Helga und Hans, da geht man halt hin,
sonntags zum Frühschoppen, oder hast’ kegeln im Sinn.

Ein Schützenfest feiern, das bringt uns groß Freud,
von nah und von fern, da komm` alle Leut.

Sandalen, die zieht man zum Feste hier an,
der König, der geht mit gutem Beispiel voran.

Die Volksbank hilft gern’ aus, wenn’s Geld nicht mehr reicht,
die Zinsen zu zahlen ist gar nicht so leicht.

An Bauern mit Kühen, da gibt’s nicht mehr viel,
heute geht’s nur noch im ganz großen Stil.

Sind die Kühe dann weg jetzt, fast überall,
so baut man noch schnell einen Schweinestall.

Bei Dahlhaus, da gibt es den Spargel sehr fein,
auch Wurst und Kartoffeln dort kauft man halt ein.

Die Spatzen, sie pfeifen es von den Ästen,
die Erdbeeren von Björn, das sind die Besten.

Bei Kloer gibt es Blumen in klein und in groß,
unter Folie und Glas wachsen sie ganz famos.

Ob Hunde, ob Pferde ist alles parat,
Theo und Hubert sind ganz schön auf draht.

Der Albert und Ludger haben Busse sehr viel,
sie bringen die Gäste stehts sicher ans Ziel.

Wenn’s Auto zum TÜV muß, wenn`s Auto mal streikt,
der Willi Balster steht immer bereit.

Die Kinder in der Schule vermissen sie sehr,
Franz Jupp und Hanna sind nun Pensionär.

Nach langem Kampf ist Quick Mix jetzt weg,
wir hoffen darauf, es bleibt weg der Dreck.

Der Sportclub spielt jetzt noch in Kreisliga B
er kommt gar nicht höher, oh weh, oh weh.

Ob Wasser im Keller, ob Feuer im Haus,
die Feuerwehr rückt immer ziemlich schnell aus.

Das Ehrenmal sauber, die Platten sind neu,
Klaus, Manni und Jürgen, sie pflegen es treu.